Die Lebenslinie

Eine Zeitleiste, die an deinem Geburtstag beginnt.

"Life in Weeks"-Raster sind schön und leer. Die Lebenslinie ist dieselbe Idee, nur mit deinem echten Leben darin — jeder Film, jedes Buch, jedes Konzert, jeder Ort, verankert an deinem Geburtsdatum.

Nichts aus 2015 – 2018 — was war los? Lücke füllen →

Das Problem mit dem leeren Raster

"Life in Weeks" ist eine richtig gute Idee: rund viertausend Kästchen, eines pro Woche, die vergangenen ausgefüllt. Zeit fühlt sich dadurch endlich an, wie es kein Kalender schafft.

Beim zweiten Blick steht dann aber nichts drin. Das Raster weiß, wie alt du bist. Über dich weiß es nichts.

Stadu nimmt dieselbe Idee und füttert sie mit echten Einträgen. Weil du den Film und die Reise ohnehin erfasst, füllt sich die Zeitleiste nebenbei — du musst dich nie hinsetzen, um "dein Leben nachzutragen".

Von heute zurück bis zur Geburt

Die Lebenslinie läuft in einem durchgehenden Scroll, neueste Einträge zuerst, mit riesigen Jahreszahlen und Monatstrennern. Neben jedem Jahr steht das Alter, das du damals hattest — das macht aus einer Liste von Daten erst eine Lebensgeschichte. Ganz unten steht der Tag deiner Geburt.

Erinnerungen, Reisen und Lebensereignisse stehen nebeneinander in derselben Spalte. Das Konzert, der Umzug und die Woche in Kyoto liegen nicht in drei Tabs, weil es auch keine drei Leben waren.

Die Jahrzehnt-Karte

Zoom heraus und jedes Jahr wird zu einer Zelle, eingefärbt danach, wie viel du darin festgehalten hast. Dein Geburtsjahr ist mit einem Punkt markiert. Ein Blick zeigt die Form deines Lebens — die dichten Jahre, die dünnen und die Strecken, die du nie aufgeschrieben hast.

Stadu stupst dich freundlich an: "Nichts von 2015 – 2018 — was war da los?" Eine Lücke zu füllen braucht einen Titel und ein Jahr.

Die Weltansicht

Dieselben Einträge speisen einen 3D-Globus. Jedes Land, in dem du warst, leuchtet auf, und jeder Ort, jedes Konzert und jeder Reisestopp ist dort angepinnt, wo es passiert ist. Beim Hineinzoomen lösen sich die Cluster in einzelne Abende und einzelne Städte auf.

Es ist die geografische Antwort auf dieselbe Frage, die die Lebenslinie chronologisch beantwortet: Wo war dieses Leben eigentlich überall?

Häufige Fragen

Was ist die Lebenslinie in Stadu?
Die Lebenslinie ist eine durchgehende chronologische Zeitleiste deines Lebens, verankert an deinem Geburtsdatum. Alles, was du erfasst — Filme, Bücher, Spiele, Konzerte, Orte, Reisen und persönliche Lebensereignisse — landet im Jahr, in dem es passiert ist, mit deinem damaligen Alter daneben.
Was ist der Unterschied zu einer "Life in Weeks"-App?
"Life in Weeks"-Apps zeichnen ein Raster leerer Kästchen, allein auf Basis deines Geburtsdatums. Die Lebenslinie in Stadu ist mit deinen Einträgen gefüllt und zeigt damit, was du tatsächlich gemacht hast, statt nur, wie viel Zeit vergangen ist.
Muss ich erst mein ganzes Leben nachtragen?
Nein. Die Lebenslinie funktioniert ab deinem ersten Eintrag und wächst mit. Die Jahrzehnt-Karte zeigt leere Jahre an, falls und wann du Lust hast, sie zu füllen.
Kann ich Dinge eintragen, die vor der Installation passiert sind?
Ja. Jeder Eintrag hat sein eigenes Datum — einen Film von 2009 oder eine Reise aus der Kindheit kannst du erfassen, und er landet im richtigen Jahr.
Ist meine Zeitleiste privat?
Ja. Stadu ist local-first, ohne Konto und ohne Server — deine Lebenslinie liegt auf deinem Gerät und wird nie hochgeladen. Du kannst sie jederzeit in eine Sicherungsdatei exportieren, die dir gehört.

Starte deine Lebenslinie.

Alles, was du erfasst, landet im richtigen Jahr deines Lebens.

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